Tritt ein in Barbarellas Gedanken, Gefühle, Geschehnisse Welt...

...betreten und lesen auf eigene Gefahr - die Weblogschreiberin übernimmt keine Haftung für Folgeschäden wie Dauerzittern durch fortgeschrittene Lesesucht, Muskelkater vom Lachen, Schwindelanfälle vom Gedankengänge verfolgen, gebrochene Kiefer vom Gähnen, abgekaute Fingernägel vom nervösen auf den nächsten Eintrag warten...

(so sorry, folks - Haftungsausschluss)

generiert von Sloganizer

Mich in einer Einleitung beschreiben?!

Nö, da hab ich keine Lust zu.
Wenn jemand was dagegen hat, kann ich auch nichts machen..

Hey, was soll's?
Ist doch mein Weblog und ich kanns so gestalten, wie ich möchte..

Wer ein bißchen rumstöbert, dem bleiben meine Hoch- und Tiefflüge, meine Unentschlossenheit, kurz: Alles, was so meine Person, mein Temperament ausmacht, eh nicht verborgen.

Durch ne Beschreibung wird doch der ganze Spass verdorben - denn:

Der eigentliche Eindruck entsteht doch eh erst beim Lesen..


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Donnerstag, 9. Juli 2009

Angeschwollene Blutnase..

Die hat mein armes kleines Mausi :o(

.. immer noch.

Ich kann keine wirklich markante Verbesserung sehen. Und als ich gestern bei der Ärztin anrief, meinte die, ich solle dann Freitag kommen, wenn es nciht besser wird - schließlich waren es gestern ja auch erst drei Antibiotikagaben.

Heute früh hab ich also besorgt die Nase betrachtet .. okay, vielleicht ist sie n bißchen besser.
Doch gestern abend, als ich dem Mausi mal noch ne Portion Schmerzmittel gegeben hab, hat sie sich hinterher derart an der Nase rumgekratzt, dass ich meinte, das wäre wohl SCHON eher ein Fehler weil kontraproduktiv gewesen!

Vielleicht hält es sie ja davon ab, an der Nase rumzukratzen, wenn das schmerzt?!

.. ach Menno - alles blöd!

ich glaub, wenn ich heute heimkomm und immer noch keine Verbesserung seh, geh ich lieber heut als morgen zum Tierarzt *seufz*

Dienstag, 7. Juli 2009

Maus-Kummer..

Samstag abend, nach einem wunderschönen, lichtreichen Tag, sind Schnüggel und ich bei Mama und den Mausis vorbei.

.. und aus dem Käfig gucken mich vier braune Knopfaugen an und zwei putzige Mausschnäuzchen .. doch, Moment! Wie sieht denn das eine Schnäuzchen aus?!

Entsetzt sehe ich, dass die irgendwie geschwollen wirkt und leicht blutig!
.. na super!! *frust*

Natürlich wieder Samstag Abend, wenn kein Tierarzt mehr offen hat .. und mein Gott! Die Kleinen sind noch nicht mal n halbes Jahr alt! Geht dieser Tierarztmarathon schon wieder los?! *nerv*

Wir nahmen die Beiden also inklusive Terrarium mit heim .. zum einen sieht Mama das gar nicht mehr (doch schon etwas nachlassendes Augenlicht bei meiner lieben Mama) und zum anderen wollten wir die Kleinen eh zu mir nehmen, weil Mama im Juli recht viel verreist.
.. trotzdem hatte ich ein mords schlechtes Gewissen - ich hab wohl bemerkt, dass es Mama fast das Herz zerriss, dass die Mausis nimmer bei ihr sind *seufz* auch wenn es so natürlich im Moment das Beste ist.

Nun standen die Kleinen unter Beobachtung. Beissereien waren keine - die Kleine mit der dicken Nase sonderte sich jedoch shcon öfter ab und ruhte etwas abseits und machte an ihrer Nase rum.

Somit war ich gestern bei der Tierärztin. Wer weiß, was das ist .. womöglich ein Tumor?!

Es ist jetzt zwar nicht auszuschließen, dass es ein Biss sein könnte, ist jedoch eher unwahrscheinlich. Die Kleine hat sonst nämlich keine Bißspuren oder Verletzungen, die Nase ist jedoch schon ziemlich geschwollen.. Also bekommt die Kleine nun Schmerzmittel und Antibiotika. Bei der anderen scheint es nämlich ähnlich zu sein, aber erst in einer Art Anfangsstadium. Also bekommt auch sie Antibiotika und Schmerzmittel. Und was gegen Milben und sonstige Felllästlinge gabs auch, die eine kratzt sich nämlich für meinen Geschmack etwas zu oft...

Und jetzt mußte ich die Beiden auch noch trennen ... *grr*
.. sei besser, damit sie sich nicht gegenseitig imemr wieder anstecken.

Ja, kann ich ja verstehen - ich finds nur etwas schade für die Mausis .. jetzt hockt nämlich jede einsam in einem halben Terrarium rum, keine hat ein Laufrad (kann ich keins unterbringen) und dabei hatten sie gemeinsam so n schönes Terrarium mit ner extra "Stufe" drin und viel Platz und Möglichkeiten... und dann werden sie auch noch mit Antibiotika und Schmerzmitteln von mir drangsaliert!

Die Armen .. sie können es bestimmt nicht verstehen, dass die freundliche alte Dame, die sie doch immer so gut versorgt hat, ihnen das antun kann, dass sie nun die meiste Zeit des Tages mauseseelenallein in wesentlich beengteren Verhältnissen zu leben haben und dann auch noch immer mal wieder von einer Halbfremden am Nacken gepackt werden und irgendwelches ekelig schmeckendes Zeug ins Mäulchen getropft bekommen!

... Menno! :(

Hoffe nur, es ist bis morgen besser - sonst muß ich wieder zur Ärztin .. und wer weiß, was die noch feststellt bei den Kleinen! Vielleicht DOCH nen Tumor?!
.. das wäre echt entsetzlich!

Montag, 30. März 2009

Frischer Wind im Hause Barbarella

Ja, am Samstag sind nämlich zwei junge Mäusedamen bei mir eingezogen :o)

Naja - eigentlich sind sie bei Mama eingezogen, denn bei Mama steht nach wie vor das Terrarium - und außerdem hatte ich das Gefühl, dass Mama langsam wieder Mäuse braucht. Sie hat sie schon arg vermisst.

Ja, eigentlich hatte Mama ja an "was Kleinem, vielleicht so nen kleinen Hamster" überlegt - als ich ihr die Beschreibung ausdruckte und meinte, ihr müsse dann aber schon bewußt sein, dass das Hamsterlein dann ja tagsüber hauptsächlich schläft und erst abends und nachts rauskommt, meinte sie erstmal "Naja, dann wecke ich ihn halt.." Nee, Mama, das kannst doch nicht machen! Das tut dem armen Hamsterchen nicht gut!

Nichts desto trotz sind wir dann am Samstag erst ins Tierheim und dann in den Zooladen und haben uns mal so nen kleinen Kerl angeguckt.
Im Hamsterkäfig war (erwartungsgemäß) nicht viel los - im Mauskäfig nebenan dafür um so mehr! Mama warf nur einen kurzen Blick auf den (von der Tierhändlerin geweckten) kleinen Hamster, der sich schnellstens wieder ins Heu verkroch, nachdem sein Schlafhäuschen zwecks "Hamsterbesichtigung" entfernt worden war. "Der ist aber klein.." meinte sie und guckte begeistert zu der flinken Rennmaus in der Etage drüber, die rasant hin und wer lief und fröhlich im Einstreu rumbuddelte..

Die Tierhändlerin meinte auf Nachfrage, das sei nur eine einzelne Rennmaus ... naja, und dann beschlossen wir diese zu nehmen. Und als sie die Kleine einfangen wollte, bemerkte sie, dass sich doch zwei Mäuse in dem Käfig tummelten.

"Na, dann nehmen wir doch beide!", meinte ich .. ich hatte eh ein schlechtes Gefühl gehabt, eine einzelne Rennmaus zu halten und war regelrecht erleichtert, dass da zwei Mäusinnen im Käfig waren.

Auf der Heimfahrt war helle Begeisterung im Auto angesagt. Mama, Schnüggel, ich - wir waren alle ganz beschwingt davon, dass nun wieder kleine, fröhliche Felltierchen bei uns sein würden *strahl*

Die beiden inspizierten das neue Heim dann auch neugierig und mit verhaltener Vorsicht. Wir beobachteten die Beiden genau, denn wir wollten sie doch gerne unterschieden können - bei zwei braunen Mäusen nicht so einfach. Aber irgendein Merkmal mußten die beiden doch haben und schließlich kamen wir drauf, das die eine immer ziemlich wirres Nackenfell hat, während es bei der anderen elegant und fein anlag. Überhaupt waren die beiden sehr elegant und schnittig - somit war schnell klar, dass die eine "Lady" heißen würde. Doch "Diva" mochte nicht so recht zu der Anderen passen. Schließlich entschied ich mich für "Donna".

Lady und Donna also :o)



"Wohin wurden wir denn verschleppt??"
Lady und Donna inspizieren die neue Umgebung..


Tja - aber leider machte ich dann einen folgenschweren Fehler:

Ich meinte, ich müßte Donna mal rausholen - obwohl die das anfangs okay fand und ja auhc herkam, sprang sie in null Komma nix von meiner Hand und fiel auf den Boden.
ich konnte sie zwar schnell wieder einfangen, wenig später meinte Schnüggel allerdings:"Die Maus humpelt!"
.. und tatsächlich: Die Kleine setzte ihren linken Vorderlauf nicht mehr ein! *panik*

Okay, ich hatte zuerst noch die Hoffnung, dass es der Schock sei (hatte ich schon öfter, dass Mäuse nach nem Fall erstmal ein Bein hinterher schleifen oder sogar zwei und das nach ner viertel oder halben Stunde wieder weg ist), obwohl die Art der Haltung dagegensprach. Naja - und es hat sich dann auch nichts getan.

Also geht Donna nun traurigerweise in die Geschichte ein als "die schnellste zum Tierarzt gebrachte Maus in meinem Besitz"... keine 5 Stunden :o(

Der Tierarzt stellte fest: Das Beinchen ist gebrochen.

Tun kann man da nichts - außer, dass wir ihr ins Trinkwasser Traumeel und Arnica tun, was die Entzündung mildern soll. Und es macht auch nichts aus, wenn Lady da was abbekommt.

Ansonsten meinte der Tierarzt, tut die Kleine dann schon das Richtige: Das Bein schonen, dass es heilen kann und sich ihre Auszeit nehmen, soweit sie die braucht. Wir sollten nur aufpassen, dass das Beinchen nicht anschwillt , das würde auf einen Blutstau hinweisen und könnte im blödesten Fall mit einer Amputation ausgehen *argh*

Wir hoffen also das Beste. Und bei Mama sind sie jetzt auch unter guter Beobachtung und Pflege.

Gestern Mittag, als Schnüggel heimfuhr, fuhr er nochmal bei Mama vorbei und kurz darauf bekam ich eine Sms:"Donna benutzt schon wieder die kranke Pfote zum Fressen und Graben! Sie schont sie aber brav beim Laufen."
Ist doch ein gutes Zeichen, wenn sie das Beinchen schon wieder ein bißchen einsetzt. Nach meiner Logik ist dann die Wahrscheinlichkeit auf einen Blutstau geringer, wenn sie das Beinchen bewegt, wird es doch auch besser durchblutet, nicht?

Auf jeden Fall sind die beiden total putzig - und ich merke auch, wie es Mama gut tut, wieder so kleine fröhliche Tierchen im Haus zu haben. Sie klingt wieder richtig lebendig und zufrieden :o)

Und goldig sind sie doch allemal, nicht?



"Nun, auf jeden Fall gibts zu Fressen.."
Donna (noch mit intaktem Beinchen) lässt sichs schmecken..



".. und zu Trinken.."
All-in-one: Trinkflasche und Spielzeug für die kleine Lady..



".. und so ein lustiges Ding zum Drin rumlaufen - äußerst spaßig!"
Lady bei ihrem geliebten Laufrad..
(hoffentlich muß ich die nicht mal irgendwann operativ davon entfernen, weil sie damit verwachsen ist..)

Donnerstag, 12. Februar 2009

Mausetot..



... ich weiß, es ist besser so für ihn - aber es tut trotzdem weh

Es weißt so weiß...

Wenn es über Nacht geschneit hat und die Welt weiß ist, ist das aufstehen am Morgen fast gar nicht so schlimm, wie normal.

.. okay, das soll nicht heißen, dass ich heut GUT aus dem Bett gekommen bin - nur, dass ich mit wesentlich hellerer und freundlicherer Laune aus dem Bett gekommen bin.

Ein Blick auf mein Mausi machte diese Gefühle allerdings wieder ein wenig durchmischt. Wenn er im Bettchen liegt sieht er schon immer ziemlich schlecht aus - wenn er allerdings durch den Käfig hüpft und nagt, vergesse verdränge ich regelmäßig, dass er was haben soll.

Echt teuflisch, das Ganze...

Montag, 2. Februar 2009

Körperliche und seelische Schmerzen..

Am Freitag kam Schnüggel - ja und schon Freitag Abend stand für uns fest, dass wir am Samstag zu einer anderen Tierärztin gehen werden mit dem Kleinen. Eine zweite Meinung einholen ... und außerdem hat die so ein Gerät, im dem sie die Tiere über irgendein "Schlafgas" betäubt. Da ich ja Angst hatte, der Kleine könnte aus ner richtigen Narkose nimmer auswachen, meinte ich, dass es vielleicht möglich wäre, ihn mit dieser Methode zu operieren (wirkt auf mich schonender .. narkosemäßig gesehen) - oder zumindest intensiver zu untersuchen. Ist ja besser, der Kleine ist weggenickt, wenn er untersucht wird - sonst ist man immer hauptsächlich damit beschäfftigt, dass er nicht davonhüpft.

Das Ergebnis war niederschmetternd.

Die Ärztin riet von einer Operation ab - das Ganze sei tumorös und bereits so groß, dass es bis in den Brustkorb hineinragt. Eine Operation erscheint aussichtslos, schon allein, weil dann der gesamte Tumor rausgenommen werden muß, damit nicht irgendwelche Rest explosionsartig streuen ... und die Wahrscheinlichkeit, den gesamten Tumor zu erwischen ist niedrig. Und vermutlich beißt sich der Kleine immer den Bauch auf, weil er nicht an den störenden Tumor unter der Achsel dran kommt..
.. sie riet mir zur Einschläferung.

Trotz dass ich das schon befürchtet hatte (hatte die ganze Nacht Albträume), konnte ich dem doch nicht zustimmen. Ich meine: Der Kleine frisst und knabbert noch so fröhlich .. es kommt mir trotz allem vor, wie wenn man ihn mitten aus dem Leben reißt! Es wäre was anderes, wenn er leidend in der Ecke sitzen würde und auf nix mehr reagieren würde...

Also sind wir mit ner fetten Portion Schmerzmittel wieder heim.

Schnüggel hatte (im Gegensatz zu mir) überhaupt nicht damit gerechnet, dass das Thema "Einschläferung" überhaupt im Raume stehen könnte - und war schon ziemlich geschockt.

Nichts desto trotz haben wir den Kleinen dieses Wochenende immer wieder genauer beobachtet.

.. stellenweise scheint es durchaus ersichtlich zu sein, dass ihn der Tumor zu schmerzen scheint.

Ich fürchte, dass ich in nicht allzu ferner Zeit zum ersten Mal in meinem Leben mit dem Wissen zu einem Tierarzt gehe, dass ich mit einem nicht mehr lebenden Tier zurückkomme.

Das macht mich ziemlich fertig.

Hab noch nie ein Tier einschläfern lassen (und ich hatte schon mehr als 20 Mäuse) ... abgesehen vom Schwarzen. Aber da ging ich nicht in die Praxis mit der Absicht, sondern es hatte sich dann so ergeben..

Der Fall liegt nun also wirklich noch anders.

Ironie des Schicksals, dass am Sonntag an der Tankstelle auch noch die Arzthelferin meines Tierarztes war - und sich nach dem Kleinen erkundigte.
.. ich erzählte ihr, dass ich noch bei einer anderen Tierärztin war und was diese meinte.
Und dass ich nun wohl von einer Operation absehen werde. Die bedeutet ja auch nur noch weitere überflüssige Schmerzen für den Kleinen. Also steht das Thema "Einschläfern" immer mehr im Raum. Und der Gedanke tut mir echt in der Seele weh.

Aber darf ich den Kleinen leiden lassen, nur weil ich Gewissensbisse hab?

.. Schnüggel und ich waren dieses Wochenende auf jeden Fall stellenweise sehr nachdenklich.

Freitag, 30. Januar 2009

Trübsinnige Mausereien..

Gestern war ich mit meiner Maus (mal wieder) beim Arzt. Nachdem es am Samstag doch soweit ganz gut aussah mit ihrem Bauch, hat mich gestern fast der Schlag getroffen:

Der ganze Bauch wieder auf gebissen und der Abszess unter dem Vorderbein ist zu einer riesigen Beule geworden!

... vom Verhältnis zum Menschen her etwa, wie wenn bei uns der Bauch vom Bauchnabel bis zum Rippenansatz auf der gesamten Vorderseite eine einzige Fleischwunde ist und wir zusätzlich nen Medizinball mit Eiter unter der Achsel haben.

Ich mag mir das nicht genauer ausmalen, wie nah sein offener Bauch beim Rumlaufen dem Boden ist oder wie sich so ein Eitermedizinball wohl anfühlen mag - ich fühle mich ja schon mit meinen Pickeln und deren ausgelösten Spannungsgefühlen extrem unangenehm! Und die haben nicht die Größe meines Kopfes.

Und dieses beschissene Eiterteil haben wir inzwischen schon mindestens fünfmal geleert - es füllt sich immer wieder. Heute früh hatte ich auch schon wieder das Gefühl, das ist nicht mehr so flach wie gestern ist sondern schon wieder nachpumpt. *tiefseufz*

Mein Tierarzt legt mir jetzt eine Operation nahe.
... die Wahrscheinlichkeit, dass mein Kleiner wieder aus der Narkose erwacht ist ... eher nicht so hoch. Narkosen sind bei Kleintieren eh immer ein Risikofaktor. Bei älteren Tieren ein noch höherer und mein Kleiner ist ja nunmehr seit ein paar Wochen dran, dass er nicht ganz fit ist - auch wenn sich sein Gesamtzustand ja eher verbessert hat.

Wenn ich der Operation zustimme, kann es sein Todesurteil sein ...
für mich fühlt es sich fast an, wie wenn ich zustimme, ihn einschläfern zu lassen.

Mich frustriert diese Aussicht ungemein.

Abgesehen davon, dass er eben diese Beeinträchtigungen hat, wirkt er nämlich sehr munter! Wirklich!

Er frisst, er nagt, er ist neugierig und reagiert auf alles von Außen .... es fühlte sich an, wie wenn ich ihn mitten aus dem Leben reiße! Und willentlich töte.

Wie russisch Roulett - mit fünf Kugeln und einem leeren Fach im Revolver .. und das Leben meines Mausis ist der Einsatz.

.. und diesen Einsatz möchte ich vom Gefühl her nicht bringen.

Und doch wiegen die bereits seit zwei Monaten bestehenden offenen Wunden (okay, sie verheilen mal wieder, dann beißt er sie wieder auf) und sich dauernd nachfüllende Eiterbeulen auch schwer.

Wer bin ich, dass ich entscheiden muß, ob ich meine Maus zum Tode oder zu Schmerzen verurteile?!?

... so ein Mist!

Kann das nicht einfach verheilen?!

Mittwoch, 14. Januar 2009

Mausi macht Kummer

Sonntag waren wir beim Notdienst - und heute war ich auch wieder beim Tierarzt - der Abszess füllt sich immer wieder, ja, er wird sogar größer.
Im Gegenzug dazu wird das Mausi immer kleiner. Nur noch 79 Gramm hat er. Wenn man bedenkt, dass er vor ein paar Wochen noch 109 Gramm hatte und Anfang Oktober sogar noch stolze 125 Gramm (okay, da lag er auch etwas über dem "optimalen Maus-BMI"), find ich das schon bedenklich. Früher hat er nach allem geschnappt und es verdrückt, was essbar war - heute schnuppert er an den meisten Sachen nur und ist letztlich doch desinteressiert. Wenn, isst er fast nur noch Gemüse und sowas, was natürlich nicht grad zu nem Gewichtsaufbau beiträgt.
.. na gut, besser, als wenn er nix essen würde, aber trotzdem:

Menno! *heul*

Auch wohnt der Kleine zwecks besserer Beobachtung des Abszesses und dem Einflößen von Antibiotika jetzt wieder bei mir. Mama vermisst ihn sehr und ich hab ein schlechtes Gewissen, weil er nun unterm Tag so viel allein ist (und bestimmt ist die Versorgung bei Mama besser und vielfältiger - ich hab ja selten was im Haus - und schon gar kein Gemüse oder so *seufz*).

Naja - NOCH hab ich ja n bißchen Gurke und so von Mama.

Und Mama haben wir heute auch angerufen ... und auch das Mausi hatte was zu erzählen...



Hallo Maus-Oma? .. holst Du mich bald wieder zu Dir?

Freitag, 9. Januar 2009

Natürlich war ich gestern mit dem Mausi beim Arzt..

.. das ist ja keine Frage.

Und der arme kleine Kerl hatte einen riesenhaften Abszeß, welchen der Arzt punktierte und ausdrückte ... Armes Mausi!

Und nun?

.. jetzt ist wieder Antibiotika angesagt *seufz* 5 Tage lang.

Och nöööö - nicht schon wieder! *nööhl*

Naja - egal.
Auf jeden Fall ist der Kleine wohlauf und munter - und das ist letztlich die Hauptsache.



Schon wieder ziemlich hungrig..




.. und nagbegierig - das können nur gute Zeichen sein :o)

Donnerstag, 8. Januar 2009

Das ist jetzt echt böse und herzlos..

.. aber meine Maus geht mir so langsam auf den Sack.

Grad hat Mama schon wieder angerufen, dass was ist. Das Fell am Vorderbein hängt so komisch runter... und kratzen tut sie sich da auch seit gestern dauernd.

Ich bin langsam echt genervt. Ich hab jetzt wirklich seit Wochen mit allem möglichen, Antibiotika und Zeug alles mögliche gemacht, Tropfen eingeträufelt und regelmäßig seinen Bauch mit Verkrustungsflüssigkeit und Salben versorgt. Am Samstag war der Bauch auch so gut wie verheilt. Am Dienstag war wieder alles aufgebissen und in den Finger hat der kleine Kerl mich auch gleich gebissen. Okay, kann ich ja verstehen, dass das nicht so prickelnd ist, aber trotzdem.

Kommt eigentlich nie Ruhe rein?!

Ich will doch bloß ganz harmlos mein Leben auf die Reihe bekommen - aber irgendwie will das Leben wohl gar nicht auf die Reihe kommen! *grrrr*

... jetzt kann ich wieder danach in der Gegend rumrennen *nerv*

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Eins zuviel..

Soll ich jetzt lernen, dass man sich nie in Sicherheit wiegen soll oder gar so was wie "Zufriedenheit" spüren - weil dann noch n paar mehr Sachen nachgelegt werden?

Mama hat heute morgen angerufen, dass mein Mausi nimmer richtig frisst.

... oh nein!

Ich weiß wirklich nicht, wo ich jetzt noch nen Tierarztbesuch in meinen vollgestopften Terminplan drücken soll *heul*

... passend dazu zicken sie hier im Büro langsam rum, dass ich so oft so spät komme.

Jetzt trau ich mich gar nicht, auch noch früh zu gehen!

Samstag, 11. Oktober 2008

Mause-Mama

Mein Mausi ist nun schon recht allein. Eigentlich leben Wüstenrennmäuse ja nämlich in Clans zusammen. Einzelhaltung ist grundsätzlich NICHT empfehlenswert.

Hm..

Ne andere Maus dazu gewöhnen ist immer ein Thema für sich. Meist gibt das nur Beißereien und endet letztlich damit, dass ich ZWEI Terrarien mit jeweils ner Maus drin hab..

Kontraproduktiv.

Mit nem Weibchen könnte gehen.

Vielleicht soll ich n Mädel dazu setzen?

... oder den Kleinen zu Mama bringen? Die ist wenigstens den ganzen Tag daheim und da hat er mehr Ansprache als bei mir.

Mama hat heute auch angerufen ... nach mamatypischer Art erzählte sie erstmal viel und querbeet - das Thema "was machen wir denn nun mit dem Mausi?" kehrte jedoch immer wieder.
.. obwohl wir das eigentlich schon seit ein paar Tagen durch hatten.

Endlich kam doch mal der Kern raus:

Sie vermisst die Kleinen schon ziemlich.

Ja, sie überlegt doch tatsächlich, ob ein eigenes Mausepärchen eine Sachen wäre..

Sag ich ja schon lang *grins*

Erstmal will sie aber da noch nicht drüber nachdenken, weil mein Mausi ja noch lebt - und auch meine Umbauarbeiten vielleicht ein nochmaliges Aussiedeln erfordern.

Aber falls ich tatsächlich ein Mausmädchen für meinen Mäuserich finde und die beiden in den Genuss kommen, Babies zu haben, hat Mama schon mal angemeldet, dass sie zwei Junge nimmt...

*grins*

Süß!

... meine Mama :)

Dienstag, 7. Oktober 2008

Einfach nur eine kleine Maus..

.. war er für mich nicht.

Ich hab seit 1986 Mäuse gehabt .. mal mehr, mal weniger, mit und ohne Unterbrechung. Schätzungsweise 30 Mäusen habe ich im Lauf der Jahre schon ein Dach überm Kopf gegeben - ich weiß also, was ich sage, wenn ich behaupte:

Jede Maus hat ihren eigenen Charakter.

Meine beiden Derzeitigen waren besonders zahm ... so zahm wie sonst kaum einer ihrer Vorgänger. Sie reagierten besonders auf mich, Schnüggel, Mama - natürlich auch immer in der Hoffnung auf einen Leckerbissen (das ist ja legitim), aber trotzdem. Oftmals konnte man meinen, sie verstehen jedes Wort.

Ich hatte also schon eine besondere Bindung zu Anakin .. auch wenn er im Laufe seines Lebens mehrfach den Namen gewechselt hat (Fee, Hexle, Vader, Anakin) und eigentlich nie genannt wurde, wie er hieß, sondern meist "Schwarzer", "der Schwarze" oder (von Mama) "Blackile", hat er es irgendwie immer geschafft, dass er schon wußte, dass er gemeint ist .. unabhängig davon, wie er grad gerufen wird.
.. und ich merke, dass ich wirklich um ihn traure. Er was Besonderes für mich war.



Eine kleine Maus, die eine nicht ganz so kleine Lücke hinterlassen hat.

Montag, 6. Oktober 2008

Traurig

War alles vergebens.

Bei der Tierärztin heute war der eine Zahn immer noch lose und da der Kleine einfach nicht mehr richtig nagen konnte, wollte die Tierärztin ihm den losen Zahn ziehen. Dabei bemerkte sie, dass der Kiefer total von einem Geschwür zerfressen war - so dass er brach.

... sie hat ihn einschläfern müssen.

Ich bin traurig.

... mit mir weinen Schnüggel und Mama - und ich hab das Gefühl, auch sein Mausekumpel vermisst ihn.

Samstag, 4. Oktober 2008

Maus-Alarm!

Donnerstag, also vorgestern, kurz bevor ich an die Tanke zum Arbeiten mußte, rief mir Mama an.
... hauptsächlich wohl, um mir (nach ner Weile) zu sagen, dass es seit ein paar Tagen den Mäusen nicht gut ginge.

Echt super Timing - ich bin dann Freitag abend nach der Tanke-Schicht zu ihr und hab die Kleinen mal angeschaut.

.... Junge, ich bin ganz schön erschrocken, der Schwarze sah ziemlich malträtiert aus und vor allem war offensichtlich irgendwas am Maul, er bekam es gar nicht ganz zu.

Ich rief also bei meinem Tierarzt an ...
"Wir haben zu am 4. Oktober!"
, verriet mir die Bandansage.
Prima! :(

Ich mache nen Termin bei der vertretenden Klinik aus und behielt aber auch noch ne andere Klinik im Hinterkopf .. ja, und da bin ich heute früh dann gleich vorbei.

Na gut, ich will ja nicht rumzicken (war ja schließlich noch während der "Notdienstzeit" dort) - aber 55 Euro für die Information, dass sie sich nicht trauen würden, was bei den Tierchen zu machen und mich an eine andere Ärztin verwiesen, die auf Kleintiere spezialisiert sind, fand ich dann schon etwas heftig.
... abgesehen davon, dass mir noch gesagt wurde, der Schwarze hätte nen Abszess am Maul und sie wüßte nicht, ob da noch was zu machen sei, aber beim Brauen sähe sie schon die Chance, dass er durchkommen würde, da wäre ja nur n kleiner Abszess bisher...

Na Prost, Mahlzeit!

Ich fand die Klinik eh doof, weil ich durfte nicht mal dabei sein, als die schauten, was mit den Mausis los ist - die wurden einfach in einen anderen Raum mitgenommen und mir wurde gesagt, ich sollte hier warten. Und dann standen Schnüggel und ich blöd da und schauten uns besorgt an..

Zum Glück stellte sich die Sache bei der anderen Tierärztin nicht mehr so dramatisch dar.
Natürlich schauten Schnüggel und ich auch erstmal betreten, als die Tierärztin seltsam resignierte Geräusche machte beim Anblick des Mauls des Schwarzen ... er bekam dann jedoch Antibiotika und Schmerzmittel und ich noch Medizin für daheim. Von einem Abszess sagte sie nichts, nur, dass die beiden sich gewaltig gebissen haben mußten und sie keine Ahnung hätte, wie er das hinbekommen hätte, aber dass es aussähe, als hätte sich der Schwarze einen Zahn durch die Lippe gebissen..

Der angebliche Abszess beim Braunen waren "nur" die Verteidigungsbisse des Schwarzen.

... die Zwei sind nun erstmal getrennt und jeder soll für sich "ausheilen". Die Ärztin vermutete, dass der Schwarze irgendwas gehabt hätte und wenn eine Maus irgendwie krank ist, geht die andere auf sie los.

Hmpf.

.. mir war das total peinlich, ich kam mir vor wie die totale Mausquälerin ... Mama hatte die ganze Situation total falsch eingeschätzt.
Sie meinte zu mir, sie hätte halt gemeint, dass der Braune rallig sei und die Schwarze begatten wollte und etwas grob war und deswegen halt das Gequieke im Terrarium war. Und sie hatte gehofft, das würde schon wieder werden. Und dann hätten die Mäuse eben noch ein / zwei Tage etwas geschwächt und getrennt rum gehangen und viel geschlafen... und um mich nicht zu beunruhigen, hätte sie mir mal nichts sagen wollen.

Nun ja.

Als ich die Beiden dann jetzt in getrennten Käfigen untergebracht hatte, hat der Schwarze schon recht schnell wieder angefangen zu fressen ... der Braune war wohl noch etwas von diesem Narkosegas erschöpft, zumindest hing er ziemlich schlapp rum.

Inzwischen ist wieder Geschäftigkeit angesagt, beide wurschteln in ihren Nestern rum, der Schwarze frisst wieder ... und wenn ich bedenke, wie der gestern Abend aussah und wie er versuchte, was zu fressen, aber irgendwie nur alles in den Händen drehte, aber offensichtlich nichts fressen konnte, weil ihm das Beißen Probleme machte, ist das jetzt schon echt ne gewaltige Verbesserung.

Ich hab das Gefühl, meine beiden zähen Jungs werden das Durchstehen.
Die kommen durch.

Und Montag geh ich wieder zur Tierärztin ... zum Nachschauen lassen.

Dienstag, 22. Juli 2008

Welcome home, Mausis...

Meine Mausis sind nun wieder bei mir - allerdings nur im "Übergangskäfig".

Ja, meine Mama geht ne Woche zu meinem Schwesterherz - und da sind die Mausis auf "Heimurlaub" .... freut mich, meine Piepser wieder da zu haben.

... hoffentlich freuen sie sich auch - ich glaub, die sind jetzt eine wesentlich bessere und aufmerksamere Pflege und Betreuung gewohnt, Mama hat sie schon verwöhnt.

Fast hab ich ein schlechtes Gewissen, eine schlechte Maus-Mama zu sein .... *seufz*

Sonntag, 3. Februar 2008

Staubfrei!

Neulich sah ich beim Tierhändler ein neues Einstreu ... staubfrei sei es, hieß es. Und da ich schon immer Mitleid mit meinen Mausis hatte und fand, dass so ein Einstreu ne ziemlich staubige Angelegenheit ist, hab ich das Staubfreie mal probiert.

Was soll ich sagen?

Ich bin begeistert!

Das Terrarium glänzt vor sich hin ... und ich hab irgendwie das Gefühl, dass dass auch noch in ein paar Tagen so ist (also vom Staub auf den Scheiben her gesehen), wenn die Mausis kräftig drin rumgebaut haben.

Die wirken auch ganz fröhlich (okay, das wirken sie immer *grins* - besonders, wenn sie alles neu hinbuddeln).

Na ich finds auf jeden Fall echt klasse ... empfehle ich jedem Kleintierhalter, so nen staubfreien Streu ... den Nasen der Mausis kanns auch nur gut tun!

... nee, mein altes Streu verwend ich nimmer! Das spende ich gleich nachher dem Tierheim. Für Terrarien ist es ungeeignet - aber bei Käfigen ist es ja nicht so schlimm, wenns staubt,geht ja raus.

Donnerstag, 6. September 2007

Eiszeit gestrichen!

... nein, ich kann jetzt keine Eiszeit / Auszeit nehmen - guckt Euch mal diese schmollenden Mäuse an.




Das sind die Auswirkungen, wenn man die Beiden zum Schutz vor den Bauarbeiten in einem Käfig ins Schlafzimmer auslagert .... *grins*

Schätze, die werden sich freuen, wenn sie nachher wieder in ihr gewohntes Terrarium dürfen *lächel*

Also wird jetzt Terrarium geputzt! *Ärmelhochkrempel*

Dienstag, 21. August 2007

Wilhelma-Besuch... die Nachwehen

Seit wir am Samstag in der Wilhelma waren, schwingt in mir die Idee, Tierpatin zu werden.

Eigentlich:

Wozu irgendeinen Tierverein irgendwo unterstützen, wenn das Geld auch hier regional gut angelegt wäre - oder?

Und ich könnte dann Rennmaus- oder Degu-Patin werden (also das wären zumindest die Tiere, die ich mir ausgesucht hätte). Und wenn ich in die Wilhelma geh und die Nager anguck, weiß ich dann:

Da sitzt meine Patenmaus /mein Patendegu drin *GRINS*


Naja - aber jetzt hab ich mitbekommen, dass es auch eine Fördermitgliedschaft gibt. Und die kostet nur 5 Euro mehr, als wenn man Tierpatin wird (also zumindest bei ner Maus / nem Degu - die kosten 50 Euro im Jahr .. das ist nämlich gestaffelt. Ein Elefant beispielsweise kostet 5000 Euro / Jahr *japs*). Allerdings hat man dann das ganze Jahr freien Eintritt.

... hm ...

Tierpatin - oder Fördermitglied? *grübel*

... schwiiiiiiierig!

Die Schwäbin in mir ruft nach der Fördermitgliedschaft (weil, da hat man dann ja auch was von!), aber mein Mausherz ruft nach ner Patenschaft, weil das doch irgendwie viel persönlicher / verbindender wäre .... obwohl MEINE Mausis natürlich viel niedlicher sind als die in der Wilhelma.

Echt jetzt *schmelz*



Patenmäuse? Wieso denn plötzlich auch noch PATENmäuse?! ...




Naja - soll sie doch machen... wen kümmerts?
Wir wissen genau: Die Goldigsten sind eh wir ...